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Train of Hope- das kleine Wunder

Train of Hope

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Der Hauptbahnhof. Die Fahrradgarage. Manfindet ,, Train of Hope" gar nicht auf Anhieb,wenn man nicht weiß, wo genau man suchensoll. Man muss in den Bahnhof, dann über dieBahnsteige gehen, ganz bis ans andere Ende,und dort dann wieder die Stufen hinunter.

Die Rolltreppen sind abgeschaltet auf dieser

Freundinnen ihre Weiterreise besprechen. Es istein Knotenpunkt.

Aber irgendwie muss all das organisiert werden,und das ist gar nicht so einfach.

Vieles läuft bei Train of Hope" über die sozi-alen Medien. Was akut gebraucht wird, vonNahrungsmitteln über Kleidung bis hin zu

Seite der Bahnsteige. Denn dort unten, quasi Haarshampoo und Putzfetzen, wird auf Face-

in der Unteretage am Ostende des Bahnhofs,drängen sich häufig sehr viele Menschen.Männer, Frauen, Kinder, Alte, Junge. Gruppenkauern stundenlang am Boden, rasten sich aus,essen etwas. Tagsüber ist hier ihr Treffpunkt. Esist ein Ort, wo sie eine warme Mahlzeit bekom-men, wo sie Rat und Auskünfte einholen, ihreHandys aufladen, abgelatschte gegen neueSchuhe tauschen und mit Verwandten und

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book gepostetund innerhalb kürzester Zeitvon Privatpersonen aus der ganzen Stadt hier-her gebracht. Mit dem Auto, zu Fuß oder mitdem D- Wagen, der praktischerweise direkt hiervorbeifährt. Von frühmorgens bis spätabendswerden auch Helferinnen und Helfer gebraucht- zum Gurkenschneiden, zum Sortieren von Klei-dung oder für Handlangerdienste aller Art. Auch

November Dezember 2015

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