Heft 
60 (2025) 2
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4SCHAUFENSTERSanierung des GartenpalaisSchönbornDas Museum im Wandel. Foto: Kollektiv Fischka / KramarVolkskundemuseum Wien@ Otto Wagner ArealWährend der baustellenbedingten Schlie-ßung des Museums in der Laudongasse­verlegen wir unsere Aktivitäten ans OttoWagner Areal(OWA). Wir nutzen die eineHälfte des Pavillon 1 für Büros und Veran-staltungen. Auch das MUSMIG hat einenRaum eingerichtet, in dem die Forderungnach einem Museum der Migration manifest­werden soll. Die Mostothek ist ebenfallsmit uns ans OWA gezogen und schenkt mitneuem Konzept gewohnt guten Most undCidre aus(siehe S. 11).Die andere Hälfte des Gebäudes nutztunsere Quartiergeberin, die OWA Revitalisie-rung GmbH, und zeigt eine Ausstellung desArchitekturmuseums der TUM(TechnischeUniversität München) zu Krankenhausarchi-tektur(siehe S. 14).Weitere Informationen werden auf unserer Homepagelaufend ergänzt: www.volkskundemuseum.atDie Sanierung des Volkskundemuseums istTeil des österreichischen EU-Wiederauf-bauplans. Nach der Corona-Pandemie hatdie EU mit der so genanntenAufbau- undResilienzfazilität ein über 700 Mrd. Euroschweres Konjunkturpaket geschnürt. Knapp4 Mrd. Euro davon fließen nach Österreich.Die Sanierung des Volkskundemuseumsist im Österreich-Teil dieses Programms miteinem Volumen von 25 Mio. Euro enthalten.Dazu kommen nationale Mittel aus dem Kul-turbudget von ca. 2,5 Mio. Euro. Angestrebtist eine ökologische Sanierung, der Baube-ginn war im Jänner 2025, die Fertigstellungfür Juni 2026 vorgesehen.Die Neugestaltung des Volkskundemu-seums wird durch das Büro Silberpfeil-Architekten realisiert, die Bundesimmobilien-gesellschaft(BIG) ist mit dem Bauprojekt-management beauftragt. Bauherr istdas Bundesministerium für Kunst, Kultur,­öffentlichen Dienst und Sport(BMKÖS).