4SCHAUFENSTERSanierung des GartenpalaisSchönbornDas Museum im Wandel. Foto: Kollektiv Fischka / KramarVolkskundemuseum Wien@ Otto Wagner ArealWährend der baustellenbedingten Schlie-ßung des Museums in der Laudongasseverlegen wir unsere Aktivitäten ans OttoWagner Areal(OWA). Wir nutzen die eineHälfte des Pavillon 1 für Büros und Veran-staltungen. Auch das MUSMIG hat einenRaum eingerichtet, in dem die Forderungnach einem Museum der Migration manifestwerden soll. Die Mostothek ist ebenfallsmit uns ans OWA gezogen und schenkt mitneuem Konzept gewohnt guten Most undCidre aus(siehe S. 11).Die andere Hälfte des Gebäudes nutztunsere Quartiergeberin, die OWA Revitalisie-rung GmbH, und zeigt eine Ausstellung desArchitekturmuseums der TUM(TechnischeUniversität München) zu Krankenhausarchi-tektur(siehe S. 14).Weitere Informationen werden auf unserer Homepagelaufend ergänzt: www.volkskundemuseum.atDie Sanierung des Volkskundemuseums istTeil des österreichischen EU-Wiederauf-bauplans. Nach der Corona-Pandemie hatdie EU mit der so genannten„Aufbau- undResilienzfazilität“ ein über 700 Mrd. Euroschweres Konjunkturpaket geschnürt. Knapp4 Mrd. Euro davon fließen nach Österreich.Die Sanierung des Volkskundemuseumsist im Österreich-Teil dieses Programms miteinem Volumen von 25 Mio. Euro enthalten.Dazu kommen nationale Mittel aus dem Kul-turbudget von ca. 2,5 Mio. Euro. Angestrebtist eine ökologische Sanierung, der Baube-ginn war im Jänner 2025, die Fertigstellungfür Juni 2026 vorgesehen.Die Neugestaltung des Volkskundemu-seums wird durch das Büro Silberpfeil-Architekten realisiert, die Bundesimmobilien-gesellschaft(BIG) ist mit dem Bauprojekt-management beauftragt. Bauherr istdas Bundesministerium für Kunst, Kultur,öffentlichen Dienst und Sport(BMKÖS).