RUBRIK
,,... aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein guter Abfluss-reiniger die meisten Probleme löst" oder Wunder( n)
erbeten
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Tun und Lassen in der Ausstellung„ Klimesch- Das Geschäft mit den Dingen".Drei Szenen und eine erste Lektion aus dem Alltag des„ prozessualen Ausstel-lungsmachens".
Der Abflussreiniger
26.07.15
Aus eigene Erfahrump weiß ich, darein guder Abflussreiniger diemeisten Probleme lost und manevs, venn dieser nicht mehr wirkteinen Profi holl.
ABFLUSSREINIGER
GOOTSTEENONTSTOPPER VENTOUSE
SUCTION PUMP
Foto: Barbara Lipp© ÖMV
Szene eins: Ein sich lose um den Kurator desVolkskundemuseums Herbert Justnik und denDirektor eben jenes Museums Matthias Beitldurch deren Initiative zusammen gefundenhabendes Team( der Grafiker und KünstlerMatthias Klos, die Kunsthistorikerin und Kunst-vermittlerin Andrea Hubin und die Zeithisto-rikerin und Kunstvermittlerin Karin Schneider)Ideen spinnend im Arbeitsraum der Ausstel-lung unter dem„ kultursupport" von SusanneKappeler- Niederwieser( http: //www.kultursup-port.at): BesucherInnen sollten sich gestaltend,einbauend, umbauend in der sogenanntenKlimesch- Ausstellung umtun. Was ist es aber,das die BesucherInnen zu AkteurInnen macht?Wie ist mit der feinen Grenze, dem Spiel vonAnnäherung und Zurückweisung umzugehen,
September Oktober 2015
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dem Wunsch nach dem Ausufernden, Über-lappenden, Zerrinnenden dem wie KuratorHerbert Justnik mit leuchtenden Augen immersagte„ Wüsten Wühlen“ in den„ Klimesch- Kis-ten" und dem ebenfalls kuratorischen Begeh-ren nach einem respektvollen Umgang mitden Beständen und den mit diesen gesetztenAktivitäten anderer BesucherInnen? Bald schonwurde klar, es geht hier nicht um die Entlassungdes Kuratorischen, sondern um eine prozessua-le Form des Kuratierens( Justnik).
Grenzauflösung, so vielleicht die erste Lektion,klappt immer gut und schnell in den Köpfen,solange die Grenzen unantastbar und stabilerscheinen und klare Symboliken mit sichführen die beim zaghaftesten Gedenken
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