60• 3/20253EditorialLiebe Leser:innen, liebe Nutzer:innen,InhaltsverzeichnisEditorial3Schaufenster4Ausstellungen8Through the Dark10Veranstaltungen18Kulturvermittlung20Was ist los im Verein?24Digitales Museum26Bibliothek27Interview28Lieblingsobjekt34Seit Jänner 2025 wird das Garten-palais Schönborn in der Laudongassesaniert. Wir sind in den Pavillon 1 amOtto Wagner Areal, BaumgartnerHöhe 1, 1140 Wien, übersiedelt. Hierund an verschiedenen Orten in Wienmachen wir Programm. Die Kultur-vermittlung ist mit ausgewähltenFormaten in der Stadt unterwegs.Bitte beachten Sie die jeweiligenOrtsangaben und informieren Siesich über etwaige Änderungen sowiekurzfristig geplante Termine unterwww.volkskundemuseum.at/terminewie Sie sehen, ist unser Nachrichtenblatt nach ein paardünneren Ausgaben wieder ein prall gefülltes Heft. Es zeugtvon dichtem Programm im Volkskundemuseum in seinemAusweichquartier am Otto Wagner Areal sowie an ausge-wählten Orten in der Stadt. Unser ProgrammschwerpunktThrough the Dark geht in den Endspurt – Anfang Juli undMitte September finden noch einmal zwei Mikrofestivals amOWA statt. Kommen Sie, es betrifft uns alle, es wird ein Fest!Apropos Fest: natürlich gibt es auch heuer wieder einSommerfest, schließlich ist schon wieder Sommer. Es findettraditionell am ersten Dienstag in den Sommerferien stattund wir freuen uns sehr, mit alten und neuen Nachbar:innenund den Freund:innen und Partner:innen des Museums inunserem hier ja viel größeren Garten zu feiern. Ab 17 Uhrsind alle herzlich willkommen, wir sorgen für Essen, Getränke,Spiele, Tanz und Musik bis in die Nacht.Wummern darfs im Club-Raum, dem Franzi V. Space,benannt nach Franziska Votypka. Franzi Votypka(1927–1996)gehörte der antinationalsozialistischen Jugendkultur derSchlurfs an, die vom Regime verfolgt wurde. Als Jugendlichewurde sie in die Anstalt„Am Spiegelgrund“ eingewiesen undverhielt sich auch gegenüber dem Ärzte- und Pflegepersonalwiderständig. Es wird erzählt, dass sie oft bis 3 Uhr in derFrüh tanzte. Der Pavillon 1 liegt am Franziska-Votypka-Weg.Er ist einer von fünf Wegen des Widerstandes, mit denendas DÖW an Widerständige der Jahre 1938 bis 1945 erinnert,indem es die namenlosen Querstraßen des OWA symbolischnach ihnen benannte.Mehr zur Arbeit des DÖW am Otto Wagner Areal undKooperationen mit dem Volkskundemuseum Wien lesen Sieim Interview mit Linda Erker in dieser Ausgabe. Spaziergängeüber das Areal sowie zahlreiche weitere Führungen bietenunsere Kolleginnen aus der Kulturvermittlung an. Sie sindunermüdlich unterwegs und vernetzen sich mit den anderenNutzer:innen am OWA, davon profitiert das Programm.Wir wünschen Ihnen und Euch einen schönen Sommer.Gesine Stern