4SCHAUFENSTERVolkskundemuseum Wien@ Otto Wagner ArealSanierung desGartenpalais SchönbornWährend der baustellenbedingten Schlie-ßung des Museums in der Laudongasse ver-legen wir unsere Aktivitäten ans Otto WagnerAreal(OWA). Wir nutzen die eine Hälfte desPavillon 1 für Büros und Veranstaltungen.Auch das MUSMIG hat einen Raum einge-richtet, in dem die Forderung nach einemMuseum der Migration manifest werden soll.Die Mostothek ist ebenfalls mit uns ans OWAgezogen und schenkt mit neuem Konzeptgewohnt guten Most und Cidre aus.Die andere Hälfte des Gebäudes nutztunsere Quartiergeberin, die OWA Revitalisie-rung GmbH, für Ausstellungen.Regelmäßige Vernetzungstreffen mit denanderen Nutzerinnen und Nutzern am OttoWagner Areal führten bereits zu erstenKooperationen im Rahmen unserer Mikro-festivals, so etwa mit dem Dokumentations-archiv des österreichischen Widerstandes(DÖW) – siehe dazu auch das Interview abS. 28) – und den Ackerhelden. Des Wei-teren finden gemeinsame Führungen mitdem Wien Museum in den Sommermonatenstatt, eine Projektwoche mit einer Schule inKooperation mit der Arbeitsgemeinschaftfür Sport und Körperkultur in Österreich(ASKÖ) und Spezialführungen im Rahmendes Liquid Market Festivals. Für die LangeNacht der Museen 2025 haben wir uns mitdem Queer Museum Vienna(QMV) und derModellwerkstatt Am Steinhof zusammenge-tan, letztere beherbergt eine Sammlung vonWerken(Hausmodelle, Stickbilder, Erinne-rungsobjekte etc.), die von Patient:innen desOtto Wagner Spitals seit den 1920er Jahrenangefertigt worden waren.Die Sanierung des Volkskundemuseums istTeil des österreichischen EU-Wiederauf-bauplans. Nach der Corona-Pandemie hatdie EU mit der so genannten„Aufbau- undResilienzfazilität“ ein über 700 Mrd. Euroschweres Konjunkturpaket geschnürt. Knapp4 Mrd. Euro davon fließen nach Österreich.Mit einem Volumen von 25 Mio. Euro istdie Sanierung des Volkskundemuseums darinenthalten. Hinzu kommen nationale Mittelaus dem Kulturbudget von ca. 2,5 Mio. Euro.Angestrebt ist eine ökologische Sanierung,der Baubeginn war im Jänner 2025. Ab Juni2026 kehren wir sukzessive in die Laudon-gasse zurück.Die Neugestaltung des Volkskun-demuseums wird durch das BüroSilberpfeil-Architekten realisiert, die Bun-desimmobiliengesellschaft(BIG) ist mit demBauprojektmanagement beauftragt. Bauherrist das Bundesministerium für Wohnen,Kunst, Kultur, Medien und Sport(BMWKMS,vormals BMKÖS).Weitere Informationen werden auf unserer Homepagelaufend ergänzt: www.volkskundemuseum.at